Erlebnispfad Benser Eichen

Wer im Süntel nach einer Verbindung aus Naturerlebnis, körperlicher Aktivität und einem Hauch Heimatgeschichte sucht, wird oberhalb von Kessihausen fündig. Der Erlebnispfad Benser Eichen ist weit mehr als nur ein Wanderweg – er ist eine Einladung, den Wald auf völlig neue Weise wahrzunehmen.

Ein Pfad mit Geschichte und Weitblick

Der Pfad verdankt seinen Namen den Arbeitern aus dem Nachbardorf Bensen. Früher erklommen sie diesen steilen Weg täglich zu Fuß, um in den Stuhlfabriken von Bakede ihr Brot zu verdienen. Heute erinnern die majestätischen Benser Eichen am höchsten Punkt an diese Zeit. Dort belohnt eine Schutzhütte die Wanderer mit einem der schönsten Panoramablicke der Region: Bei klarer Sicht reicht das Auge über das Deister-Süntel-Tal bis hin zum Steinhuder Meer.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Der eigentliche Erlebnispfad ist etwa 280 Meter lang und überwindet 50 Höhenmeter. Inspiriert durch die Philosophie von Hugo Kükelhaus, stehen hier das Ausprobieren und Spüren im Vordergrund. An verschiedenen Stationen können Besucher die Natur interaktiv erleben:

Eingebunden in den „Weg der Sinne“

Der Erlebnispfad ist das Herzstück des rund 5 Kilometer langen Rundwanderwegs „Weg der Sinne“. Dieser startet im Ortskern von Bakede am „Platz der Generationen“ und ist leicht an der Markierung mit der Figur „Gustav der Wanderer“ zu erkennen. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann die Tour ideal mit dem Märchenpfad verbinden, auf dem 19 Figuren per QR-Code ihre Geschichten erzählen.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund seiner Steigung und der naturbelassenen, schmalen Wege ist der direkte Abschnitt des Erlebnispfads nicht kinderwagentauglich. Festes Schuhwerk ist für den Aufstieg absolut empfehlenswert.











Gegenüber des Abzweiges zum Erlebnispfad weist ein Schild auf den Riebe-Weg hin.
In Bakede gab es in der Vergangenheit das Sägewerk Riebe.



Etwas oberhalb des Abzweiges findet der Wanderer eine im Sommer angenehme Möglichkeit der Erfrischung.
Hier ist eine Art Dusche installiert.



Text und Bilder: Thomas Grahl (2026)