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Cook’n Bike und einmal mitten durch die Schweiz

Dieses Jahr im Sommer hat die Klasse meiner Freundin vor den letzten Klausuren ihre Abschluss- Klassenfahrt gemacht. Wie 2018 versprochen, habe ich auch dieses Mal wieder für die rund 35 Lernenden und Lehrenden gekocht. Dieses Mal war der Hotspot Weggis am Rigi in der Nähe von Luzern am Vierwaldstätter See.

Am 17. Mai ging es los. Die Klasse wollte von Hubersdorf die rund 100 km und 1200 HM mit dem Rad nach Weggis fahren. Morgens um 5.00 klingelte mein Wecker, um 6.30 Uhr saß ich bei ständigem Regen auf meinem Bike. Mit gefangen, mit gehangen. An einem normalen Tag, wäre ich wieder umgekehrt und hätte auf Biken verzichtet. Nach 15 km und einem ziemlich langen Anstieg war ich dann auch von innen nass. Das Wetter hat sich beständig gebessert und ich konnte die Landschaft etwas genießen. Nach rund 80 km erreichten wir bei Sonnenschein den Vierwaldtstätter See. Berge mit Schneegipfeln und Wasser im Vordergrund sind immer toll. Nach einem Pitstopp am See haben wir dann die letzten 25 km zu unserer Herberge in Angriff genommen.

Nach 106 km und 10 Stunden auf dem Bike kam dann auch meine Küche in Sicht. Das Selbstversorger Haus liegt oben auf dem Berg unterhalb des Rigi, mit atemberaubenden Blick auf den Vierwaldstättersee. Bike abstellen, Klamotten wechseln und auf zur nächsten Challenge – Abendesse zubereiten und meine Küchen-Crew für diesen Abend einweisen. Um 22.00 habe ich mir dann einen kalten Prosecco gegönnt und das Gewitter aus unserem Zimmerfenster beobachtet.

Der 2. Tag startete auch wieder ziemlich früh um 5.30 Uhr. Frühstück zubereiten, Mittagessen vorbereiten und dann zu einer Stadtbesichtigung nach Luzern.

Tag 3 - Von Weggis nach Teufibalm; da zwei Schüler nicht wandern konnten, habe ich die Bike-Abteilung genommen. Ich mit Bio – die Kids mit E von den Eltern. ?? Knapp 800HM auf 7 km waren nicht durchgängig mit dem Bike zu bewältigen und so schob ich dann einen E-Bolliden – die Schiebehilfe hatten sich die Eltern gespart – eine Zeitlang den Berg hinauf, um den Schüler zu entlasten.

Inzwischen war der anfängliche Regen auch einem leichten Schneegegriesel gewichen und es wurde kalt und glatt. Wir drei wollten uns mit dem Rest der Klasse dann auf der Bergstation treffen, wo die Gondel zum Gipfel bestiegen werden musste. Zwischendrin haben wir dann wir aufgesattelt und die beiden sind den letzten Kilometer mit dem Bike hinaufgebrettert. Ich kam dann eine ¼ Stunde später auch an und wurde mit lautem Jubel empfangen. Oben lag dann auch eine leichte Schneedecke und wir hatten um die 2 Grad. Wir 3 haben dann beschlossen uns die Auffahrt zum Gipfel zu sparen. Nach einer Snackpause habe ich dann noch überzählige Handschuhe und Westen an die beiden verteilt und dann sind wir im Schneematsch wieder nach unten getrailert. Die eingefrorenen Finger haben wir dann mit Kaffee und heißem Kakao, den meine Freundin vorbereitet hatte, wieder aufgetaut.

Tag 3 – Seetour
Das Wetter war Bombe. So habe ich die Zeit zwischen Frühstück und Grillsause für eine Seetour genutzt. Die Ausblicke waren toll, der Weg um den See eher für passionierte Rennradler. MONI