www.suentelbiker.de
www.suentelbiker.de

Touren 2018 - II


Andersherum ist manchmal schöner

https://www.komoot.de/tour/48619375?ref=wtd

Tourdaten: 36 km, 690 HM, 730 TM und einen 12,8 Schnitt

Teilnehmer: Yellow, Hellward, Andre, Fritz, Jörg, Thomas, Dieter, Marius und Moni

Da ich Abends ein Date hatte, haben wir unsere Tour auf 11.00 Uhr mit Start am Falltal-Parkplatz gelegt. Die Runde ging von dort aus am Waldrand entlang nach Bensen unter Mitnahme der ersten staubtrockenen Trails bis zur Baxmannbaude. Hier der lange Anstieg am Süntelsee vorbei zur Kreuzung. Die größere Gruppe hat von dort aus den unteren Weg zum Hohenstein genommen und zwei Biker haben den direkten Weg zum Turm gewählt. Das Wetter war super und damit auch viel Verkehr am Hohenstein. Nach kurzer Fotopause sind wir dann zum Turm gestartet. Da André gern den Steinweg uphill nehmen wollte und wir etwas Abwechselung wollten sind wir den direkten steileren Weg am Böttgerstein vorbei zum Turm gefahren. Nachdem Andre ausser Sicht war sind wir anderen auch aufwärts gestartet... ich habe unterwegs den Weg für Hellward freigemacht und ein Stück geschoben... etwas weiter oben, konnten wir den Weg dann wieder per Bike bewältigen. Aufwärts geht... mit ein bisschen Übung, nur feuchter darf es nicht sein. Aktionfotograf war Dieter.

Am Turm haben wir dann unsere anderen beiden Biker getroffen und ein ausgedehnte Pause gemacht, bevor wir uns in unbekannte waghalsige Trails stürzen wollten. Es ging dann los Richtung Jahnhütte an der Abbruchkante entlang. Dann links Richtung Flegessen und dann wieder scharf links bis zum Gülichstollen. Hier sind wir dann einem weiteren Trails bis ganz unten gefolgt. Ah, Oh, Jeah... ein kleines Sahnetrailchen, wenn man es downhill nimmt. Leider war der Ausgang etwas verwachsen, so dass wir uns bis zum nächsten Weg etwas durchwurschteln mussten. Von dort aus haben wir den Waldrandtrail bis Haddessen in die andere Richtung befahren... was auch ganz neue Perspektiven eröffnet.

Aus einer vermeintlich kurzen Opa-Tour ist doch eine ganz ordentlich Runde geworden - mit Dampf auf dem Pedal. Außer unserem Gastfahrer und André sind wir alle schon im 50er-Club. Manchmal sind wir jung und wild und bei anderen Touren nur wild. Es geht beim Biken nach wie vor um den gemeinsamen Spaß, die netten Gespräche, das gemeinsame Ankommen und das leckere Weizen. Und daher wird auch immer an passenden Stellen gewartet. ?? Wir haben auch schon lange keine Biker mehr verloren oder mussten einen vom Polizeirevier abholen.
Moni






Oma und Opa Tour durch den Süntel

Link zu Komoot: https://www.komoot.de/tour/43914509?ref=wtd

Teilnehmer: Andre, Olaf, Hellward, Thomas, Marco und Günter

KM und HM: ca. 20 km und 470 HM für die Starter am Falltal

Das erste Mal Regen bei einer Biketour - falsche Bereifung, fehlende Jacken…wir waren ziemlich verunsichert...

Aber der Reihe nach. Wir sind den Waldrandtrail in Richtung Flegessen, haben auch die marode Brücke im Wald mitgenommen und sind dann entlang am Gülichstollen. Von dort aus weiter in Richtung Jahnhütte und weiter zum Turm. Der Einkehrschwung war lang und gemütlich... Olaf und Hellward sind von dort aus in Richtung Hameln und wir haben uns zurück zum Falltal aufgemacht. Dabei haben wir verschiedene Trails und Dickicht durchquert. Kurz vor dem Falltal haben wir einen neuen Trail probiert... dort hatten die ortskundigen Kids sich Sprungschanzen gebaut, das Ende war jedoch völlig zugewuchert und so musste Andre erst Gestrüpp entfernen, bevor wir dann direkt am Parkplatz standen.




Bad Pyrmont, Türme und Legenden

Tourdaten: 31km / 670 HM

Teilnehmer: Olaf, André, Fritz, Cord, Jörg und ich.

Komoot-Daten: https://www.komoot.de/tour/42039137?ref=wtd-m

Ich wollte mal wieder nach Bad Pyrmont und so habe ich mich angestrengt eine abwechslungsreiche Tour zu planen. Eine tolle Tour hat: Trails satt, flowige Wege, tolle Ausblicke, kulturelle Highlights, Schlamm, Brennesseln und ein kaltes Weizen.

Unser Startpunkt war der Friedhof in Grießem. Es waren auch (fast) alle pünktlich, die Biker, die aus Afferde und Hastenbeck per Bike angereist waren besonders.

Wir sind dann Richtung Kalte Nase aufgebrochen, um uns von dort durch nesselige Trails dem Pyrmonter Kammweg zu nähern. Der Kammweg ein flowiger fast 4km langer Trail hat allen viel Spass gemacht. Der folgende Panorama Weg mit Blick auf das Friedenstal war auch toll. Ein bisschen zum Rollen-lassen, aber keine breite Forstaustobahn. Der erste Stopp auf dem Schellenturm hat uns einen super Ausblick auf unsere Hausberge ermöglicht und wir haben einen kurzweiligen Geschichtsvortrag von 'Sir Henry' bekommen. Stille Wasser sind tief. Der Trail vom Schellenturm passte auch schon. Weiter ging es zur Sennhütte – da mancher Biker schon sehnlichst auf ein kaltes Weizen lauerte. Es war schon ein hartes Stück Arbeit meine Truppe zum beharrlichen Weiterfahren zu motivieren. Zwischendurch hat Fritz, die Wege von dicken Ästen befreit, um uns den Weg freizumachen. Tja, die Ernte ist dieses Jahr schon frühzeitig durch und so hat er überschüssige Energie. Auf der Sennhütte, die eine tolle Location ist, überraschte uns Neu-Biker Jörg mit einer Runde Kaltgetränke. An dieser Stelle – vielen Dank, Jörg!! Nach Bier und Kuchen wollten wir zügig los – 'Attacke' war das Stichwort, nach hinten raus, wird die Zeit dann knapp. Weiter zum Spelunkenturm, der steile Trail „Schlangenweg“ mit den ausgewaschenen Serpentinen wäre etwas für unsere Fatties gewesen. Schade für André, der uns nach der Pause verlassen hat. Auf dem Fürstenweg und benachbarten Trails ging up- und downhill zurück nach Grießem.

Oberhalb von Grießem sind wir dann in den 'Sense-Trail' eingestiegen. Ein toller Abschluss-Downhill. Olaf und ich haben uns dann noch in aller Ruhe auf die Suche nach den Pferdeteichen gemacht. Diese werden von einer unterirdischen Quelle gespeist und man sieht das, an dem Geblubber auf Grund. Der Legende nach, soll dort eine sechsspännige Kutsche versunken sein und die Reste sollen später in Bad Pyrmont aufgetaucht sein.

Ich bin meinem Guide-Diplom ein Stück näher gekommen. Und mit Hilfe von Meister Komooda ich eine ordentliche Tour plante. Wir auch nicht lange mussten suchen nach Wegen. Moni











Fotos: Olaf und Dieter

Sonne, Regen und Trails und Eis satt

Tourdaten: ca. 33 km, 810 HM
Komoot – Teil 2: https://www.komoot.de/tour/40371799?ref=wtd
Komoot – Teil 1: https://www.komoot.de/tour/40333495?ref=wtd

Biker: Thomas, Hellward, Olaf, Dieter und Moni

Aufgrund des Wetters und Wunsch eines Bikers haben wir die Tour auf 10.00 Uhr vorverlegt. Startpunkt sollte de Parkplatz Steinzeichen sein. Das erwies sich als Flop, denn dieser ist geschlossen. Ich frage mich, wo sollen Wanderer, die von Steinbergen aus in den Rintelner Wald starten wollen parken. Wir haben dann die Einfahrt zum Steinbruch-Werk genutzt. Nachdem wir einen Biker per Handy zum unserem Startpunkt gelotst hatten konnten wir auch aufbrechen. Von Steinbergen ging es hoch zum Waldrand und diesem bis zum Waldkater entlang. Ein Regenschauer hat zwischendurch immer mal wieder etwas abgekühlt.

In Höhe von Todtenmann haben wir uns rechts gehalten um über die Talbrücke Kleinenbremen die A2 zu queren. Der steile Anstieg zum Aussichtspunkt kostet Körner doch der Rundum Blick, sowie der supertrockene, schotterige und anspruchsvolle Trail entschädigt immer wieder. Um uns abzukühlen sind wir durch das alte Bergwerk in Kleinenbremen und haben dort an den Schachtausgängen, die kalte Luft genossen. Da haben wir auch unseren neuen Bike-Transporter in Augenschein genommen, ein paar neue Reifen,,,ggf. eine Rampe und schon können wir den nächsten Ausflug planen. Weiter ging die Runde zu, um, auf... den Nammer Klippen und von dort weiter zur 'Barbara' und via Kleinenbremen durch die weitläufigen grünen Wiesen um Bückeburg. Anstelle von Weizen und Curry Wurst gabe es Cappuccino, Apfelstrudel ohne alles und Eis. Derart gestärkt konnte ich meine Truppe noch motivieren, über den Idaturm zu knattern…der Trail mit den vielen Schikanen und Sprüngen war dann ein gelungener Abschluss, bevor wir via dem Harrl Kurs auf den Ausgangspunkt genommen haben. Eine tolle Tour, die schattige Wege, viele Trails und eine moderate Runde erlaubt gibt es nicht so oft. Moni











Fotos: Olaf


Foto: Moni

Entdeckertour zwischen Niedersachen und NRW

Durch viele Gründe sind unsere regelmäßigen SBS- Touren in den letzten Wochen etwas unregelmäßig geworden. Das geht gar nicht, also habe ich eine Entdeckertour im Kalletal etwas genauer geplant. Gesehen hatte ich den Wanderparkplatz, sowie ein Informationsschild über die lippischen Alleen auf einer Fahrt nach Lemgo. Zahlreiche interessante Spots machten mich neugierig auf das Gebiet.

Die Planung kurzfristig, das Wetter super. Meiner Toureinladung folgten Andre, Andreas und Thomas, der mit dem Crosser aus dem Hottenbergsfeld anreiste. 'Wenn ein Biker die Tour mit einem Crosser fährt, dann mountainbiken wir nicht richtig... wo sind Schlamm und Brennesseln...' Thomas hat sich durchgebissen, doch die Tour war auch bei dieser ersten Erkundung nicht traillastig. Wie immer bin ich beim Navigieren etwas langsam und mancher Biker etwas schnell. Wir haben ein paar vielversprechende Trails gesehen, die wir bei einer nächsten Tour mal versuchen werden. Neben Orchideen hat die Tour noch geschichtliches geboten (der alte Grenzverlauf und noch erkennbare Schützengräben aus dem 2. Weltkrieg) sowie leckeren Kuchen im Möllenbecker Klostergarten. Ein schöner flowiger Trail geht von der Wanderhütte an der 'langen Wand' der 2-Ländereckhütte bis nach Möllenbeck. Die Tour hatte ca. 30,2 km und ca. 650 HM.
Unter dem nachfolgenden Link findet Ihr die Tour zum Nachfahren:
Elfenborn - Kloster Möllenbeck_SBS_14018
https://www.komoot.de/tour/t38613677?ref=atd


Fotos: Moni und Andreas

BIKETOUR AM FRÜHEN MORGEN!

Nach intensivem Chatverlauf wurde aufgrund der großen Hitze der letzten Tage der Starttermin auf 10 Uhr vorverlegt. Mit dabei waren trotz der frühen Stunde Christian, Laurin, Trappi, Marco, Andre und Olaf. Die technischen Ausrüstungen der Biker wollen wir an dieser Stelle nicht weiter kommentieren ;-) . Pünktlich um 10.00 Uhr ging es bei feuchter, durch das Gewitter des Vortages aber deutlich kühlerer Witterung los. Wie sich später herausstellte etwas zu pünktlich. Dieter versuchte uns noch zu finden, trotz Chatverkehr und Anrufen leider ohne Erfolg.

Zunächst ging es die kleine Nordschleife über Meyersgrund Richtung BHW rauf zum Görgesplatz und über die Todesbahn wieder runter. Zwischen drin erforderte eine neu gebaute Sprungschanze die volle Konzentration der Biker. Stürze gab es keine, aber elegant genommen hat sie wohl auch keiner.

Bismarckturm, Brüdersteine, Holtensen waren die nächsten Punkte. Die umgestürzte Eiche am Franzosenkopf wurde freundlicherweise dreigeteilt, so daß der Weg Richtung Wehlbach wieder durchgängig befahrbar ist. Zuerst vermuteten wir eine Schlammschlacht aufgrund des heftigen Gewitterregens des Vortages. Aber letzten Endes waren nur die ersten Zentimeter aufgeweicht und darunter noch hart getrockneter Waldboden. Der große Vorteil war, dass so mancher Trail von Laub und anderem botanischen Unrat auf einer Breite von 20-30 cm blitzblank gewaschen war: ein ganz neues Trailgefühl!

Ein Muss in diesem Gebiet ist die Abfahrt zum Friedhof Wehl. Danach ging es über Ützenburg Richtung Hoyers Eiche. Hier verfing sich ein Ast im Christians Schaltwerk, diese Ecke scheint das Bermudadreieck für E-Bikes zu sein (siehe Biggi mit Ihrem Ausfall an beinah gleicher Stelle). Über die 7 Berge, Pötzer Kirchweg und Weißes Haus sollte es nach Hameln zurückgehen. Zwischendurch mussten wir noch mehrere Bäume über- und unterklettern. Eine besondere Herausforderung war eine enge dreifach Kombination: Laurin wollte schon beinah aufgeben, weil sein Bike nicht so recht hindurch wollte. Diesen Weg können wir auf absehbare Zeit aus unserem Portfolio streichen. Von nun an sollte es nur noch Genußbiken werden. Aber da haben wir die Rechnung ohne die Urtica dioica gemacht. Der Trail zum weißen Haus war völlig zugewachsen mit maximal hohen Exemplaren der feinsten Art. So laut jammern mussten wir schon lange nicht mehr.

Das obligatorische Weizen gab es bei uns auf der Terasset. Christian und Laurin zog danach es zu Berlin Döner, Andre musste Wehrübungen abhalten und die letzten tapferen Biker saßen noch länger in dicke Decken gehüllt bei heißen Getränken. Von der sengenden Hitze der Vortage war wenig übriggeblieben, dafür brannten die Unterschenkel um so mehr... Olaf / 02.06.18

Für die Statistik: 30 km und rund 600 hm