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Touren 2019 - I


Sommerwetter im April !



Es ist SB-Samstag, 10.30 Uhr, Klärchen lacht vom wolkenlosen Himmel und die Temperaturen schicken sich an, die T-Shirt-Schwelle zu überwinden. Das Bike ist fertig, die Sonnencreme auf die Nase aufgetragen – aber wo soll es eigentlich hingehen ?

Also schnell André anrufen und sich die aktuellen WhattsAppMeldungen vorlesen lassen. Wie jetzt, heute keine Tour !? Verwirrung. Und nun ? Alleine durch den Süntel ? Oder doch einen langen Ranzen auf der Straße fahren ? Kurz überlegt, und Andreas aus dem Bett geklingelt: 12 Uhr Parkplatz Forsthaus Langenfeld, Liegeradtour !

Mit ein paar kleinen Umwegen (Südwehe, Schöne Aussicht, Schlammweg – ich hatte auch schon bessere Ideen...) erreichte ich pünktlich den Treffpunkt, gerade rechtzeitig, um Andreas beim Ausladen seines Trikes zu helfen. Der Plan war einfach: Hohenstein-Süntelturm-Retour, für die erste Sünteltour von Andreas seit bald vier Jahren sollte das reichen. Allerdings war ihm etwas Bange wegen des Ladezustandes seines Akkus: „Ich fahre immer drei Tage mit einer Ladung. Heute ist der dritte...!“ Mein Anruf kam dann doch etwas zu kurzfristig, so konnte er nicht mehr nachtanken.

Also ließen wir den Hohenstein aus und rollten auf den üblichen Wegen gemütlich zum Süntelturm. Natürlich mit einem Abstecher zu Yellows Place, der kurze Fußmarsch über Stock und Stein war die größte Herausforderung des Tages. Am Turm nahmen wir die letzte freie Bank in der Sonne in Beschlag, und gaben diesen Platz erst nach knapp zwei Stunden an Marco weiter, der mit dem SB-Nachwuchs verspätet auf Tour ging.

Auf dem Rückweg fuhren uns am Böttgerstein sogar noch die alten Haudegen Hajo und Thorsten über den Weg. Nach kurzem Plausch über alte und neue Zeiten drängte es Hajo zur Abfahrt, Termine ! Zu dritt rollten wir Richtung Dachtelfeld. Ich bog dann bald nach Bakede ab, Thorsten begleitete Andreas noch zurück zum Parkplatz.

Für mich waren es etwa 38km, für Andreas sollten etwa 28km zusammen gekommen sein.
Markus







Aprilwetter im März

Christian rief zur Tour durch den Hamelner Norden. Die Einladung mit dem Hinweis 'E-Bike ist hilfreich, aber keine Voraussetzung' verschreckte die Gemeinde der Süntelbiker doch sehr. Die Reaktionen über Whatsapp waren eindeutig: Dieter meldete ein kaputtes Fahrrad, Moni ihren Muskelkater, Trappi sein nicht vorhandenes E-Bike und Yellow ging lieber Skifahren. Also kein Biker am Startort! Dank der modernen Kommunikationsmittel haben sich dann aber doch 2 Biker (Christian und Olaf) um kurz nach zwölf auf dem Kammweg des Schweinebergs getroffen und zwei weitere (Marco und Moni) wollten von Haddessen aus durch den Süntel. 14.30 Uhr sollte dann Treffen im Turm sein.

Der offizielle Teil startete also auf dem Schweineberg. Nach Umkurven der zahlreichen Spaziergänger und den obligatorischen Bildern der Märzenbecher mit und ohne Biker folgt die Abfahrt runter nach Unsen. Weiter ging es im flotten E-Bike-Tempo am Waldrand entlang zur Wassertretstelle bei Klein Süntel. Es folgte ein Uphill auf einem Trail und anschließend ging es zur Bergschmiede. Da wir gut in der Zeit waren, wollten wir am Nordrand des Süntels bis Kessiehausen weiterfahren und dann zum Turm. Das war dann doch etwas ambitioniert, der Termin 14.30 Uhr lockte und wir beschlossen, schon am Freibad von Bakede den Weg nach oben zu nehmen.

Das hohe Tempo fordert seinen Tribut und Christian hatte Erbarmen mit dem Autor. Also Radwechsel. Christian moniert zwar den Wartungstau an meinen Bike. Da würde doch die Bremse schleifen, da könnte doch nicht sein. Nach einigem Testen hat er aber die Realität akzeptiert und mächtig in die Pedale getreten. Punkt 14.30 Uhr saßen wir bei Kaffee und Kuchen an Tisch Nummer 4 und um 14.31 Uhr begann es zu Regnen. Marco und Moni kämpften sich derweil noch den Berg hoch und trudelten dann im Graupelschauer gegen 14.45 Uhr ein.

Während der ausgedehnten Pause wurde immer wieder auf das Regenradar geschaut . Aber der Regen sollte nicht aufhören, nur weniger werden. Also anziehen und los, ein echter Süntelbiker kennt kein schlechtes Wetter. Marco und Moni sind zurück nach Haddessen, Christian und ich Richtung Hameln aufgebrochen. Nach einer rasanten Abfahrt über den Schrankentrail und Welliehausen trennten sich dann unsere Wege in Unsen. Als ich in Hameln am AEG vorbeifuhr blitze und donnerte es. Der Platzregen setzte ein, als ich die Haustür aufschloss.

Und die Moral von der Geschicht‘ ? Wer zu spät kommt wird nass!

Ich hatte dann 38 km und 850 hm auf dem Tacho, der Schnitt lag 15 km/h.

Olaf (09.03.19)

Der Süntel - immer wieder schön...
oder SBS 'Frühlingsrunde' am 23.02.2019

Marco bot eine Runde an, nicht zu lang, da er am Abend noch auf die Bühne musste ;-) und so gab es schnell die Anmeldungen von Andrè, Helli und mir. SüntelStart, diesjährig bislang unverändert 12:00 h am Waldparkplatz Haddessen/ Falltal!

Nach kurzer Absprache welche Wege, Trails und Abfahrten wir fahren wollten, ging es einfach los - Marco hinterher. Es ging, natürlich, bergauf zum Kammweg und bald machten wir die ersten Trailbegegnungen die Marco für uns parat hielt. Bald darauf, nachdem wir kurz vor der Radarstation Dieter trafen, ging es durch`s Unterholz, bis wir plötzlich an yellow`s Place landeten. Dieter war schon wieder weg, er war schon viel früher gestartet als wir und traf uns quasi auf seinem nach Hause Weg. Marco wäre nicht Marco, wenn er nicht seine Ausrüstung in Form von fliegender Kamera dabei gehabt hätte und so war die Drohne schnell startklar und hob ab - wir starrten gebannt erst hinterher und nachher ins Objektiv, wie immer entstanden tolle Aufnahmen vom Süntel mit uns als kleine, bunte Statisten im Meer von Grün! Wie schon bei der diesjährigen JahresauftaktTour fuhren wir nun am Süntelturm vorbei (!!) in Richtung Jahnhütte und nahm an Trails mit was so geboten wurde. Es ging danach wie die wilde Hatz durch die Wälder und wir errichten unseren aktuellen Lieblingstrail entlang der Grenzsteine hinunter bis nach KleinSüntel/ Flegessen - hier wurden wie von anerkennenden Blockern zahlreicher Spaziergänger begleitet, als es dann Richtung Wurzeltrail ging - dieses Weg mal entgegengesetzt zu fahren... war schon was! Entlang am Waldrand trafen wir auch noch andere Biker, einer wurde von Helli so verwirrt mit der Aussage: ... da lang ist gesperrt! ... dass wir schnell weiterfuhren um ja nicht noch zur Rechenschaft gezogen zu werden. Irgendwie mussten wir ja wieder rauf, der Einkehrschwung stand noch unerfüllt auf dem Tagesprogramm, und so sind wir nach dem Tanklager rechts ab und trailaufwärts gebikt. Es gab diverse Schiebestücke aber irgendwann hatte der Wald ein einsehen und spuckte uns an einer bekannten Stelle doch wieder aus.

In der Nähe der Jahnhütte kurbelten wir den bekannten Matschtrail hoch und gelangten auf leicht ansteigendem Terrain zum Turm!! ( Anmerk.d.Verfassers: es ist nicht leicht am Turm vorbeizufahren, nicht einzukehren mit dem Wissen es dauert noch lang bis man sich wiedersieht...) War das eine Freude und ein Wiedersehen !! Drinnen wurden wir schon Biggi erwartet, sie hat uns freundlicherweise den schönen Ecktisch freigehalten und so konnte schon bald jeder das wohlverdiente Kaltgetränk seiner Wahl geniessen ;-) Nach erfolgreicher Rekonvaleszenz setzten wir nun zum Endspurt an, über den Steinweg ging es zuerst auf bekannten Strecken abwärts, dann schlug Marco einen Haken und wir flogen durchs Gebüsch auf unbekannten Wegen bis wir an der Abzweigung zum Haddesser Steinbruch waren, ab hier sind wir dann runter auf alt bekannter Trailstrecke. Kurz vor dem Ziel schlug Marco aber wieder einen Haken, nochmal kurz ein paar Höhenmeter und dann mitten durch die Pampa runter zum Wanderparkplatz, getreu nach dem Motto: Wege, wo sind hier Wege ?! Ohne Sturz und mit vielen tollen Eindrücken einer wieder mal superschönen SBS-Tour konnte wir dann Marco verabschieden - er hatte es eilig und musste noch in die Maske ;-)

Der Rest machte sich dann auch auf den Heimweg nachdem es noch einen kleinen Austausch der TourDaten gab. Nach Andrés Angaben sind wir 25 km und 720 hm gefahren

....sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow






KlütTrails soweit das Auge reicht...
oder SBS "kleinaberfein" am 09.02.2019


Nach kurzem WAppAustausch war die Location festgelegt -Klüt kurz und knackig, man(n) musste ja noch zur SportGala. Start unverändert 12°°h am Felsenkellerweg und dabei waren Andrè, Olaf, Trappi und ich.

Nach kurzer Absprache welche Wege, Trails und Abfahrten wir fahren wollten, ging es gleich zur Sache Richtung Kompression, die ersten Höhenmeter und Traileinlagen wurden abverlangt und Andrès Knie machte Bekanntschaft mit seinem BikeUnterRohr - Autsch. Danach dann stets bergauf, den roten Weg bis zum Kammweg und dann zum Turm. Hier trafen wir Freunde von Trappi, tauschten Bikerlatein aus und schossen das obligatorische Gruppenbild mit Hameln im Hintergrund ;-)

Nun ging es den Hangtrail bis runter zur Zivilisation, scharf links und wieder rauf auf dem Waldrandtrail bis zum Finkenborn. Am alten Gehege kam Wind und Licht so richtig in Szene, die Fotografen machten sich bereit und dann runter den Wurzeltrail bis zur Riepenstraße. Der eine oder andere Baum musste überwunden werden, da hier lange keiner aufgeräumt hat ... jetzt hieß es wieder raufkurbeln, der schöne Waldrandtrail entlang der Riepenstraße hat auch bergauf seinen Reiz und oben am Schullandheim angekommen wurden wir von vielen Waldläufern begrüßt, die heute ein LaufEvent absolvierten.

Für uns ging es, heute mal entgegengesetzt, nun zur BismarckKanzel - hier gab es die letzten Kursbesprechungen bevor wir uns auf dem McDonaldsTrail den ultimativen Kick gaben - diesen Trail auch mal runterzufahren hat schon was und unten angekommen verschnauften wir erst einmal. Die Zeit war schon etwas ins Land gegangen und Trappi & Olaf machten sich Gedanken was sie heute Abend zur Gala anziehen sollten... schließlich gab es ja prominenten Moderationsbesuch in der RattenHalle zu Hameln ;-)

Aber so ganz ohne Abschlussabsacker wollten wir auch nicht auseinander - so ging es nochmal am Waldrand den bewährten Trail entgegengesetzt bergauf und bergab bis zum Abzweig gen PfadfinderLager, runter zur Klütstraße. Nun war es nicht mehr weit und dem Einkehrschwung im Weser Imbiss stand nichts mehr im Wege! Hier gab es lecker Essen und ein Getränk, verbunden mit Gesprächen über türkische Historie und Zukunft - danach auf die Bikes und ab nach Hause.

Der Klütwald hat sich von einer seiner besten Seite gezeigt und wurde von vereinzelten Sonnenstrahlen teilweise zum Leuchten gebracht, der große Regen kam zum Glück erst nachdem wir alle zu Hause waren - hoffe ich?!

Ach und etwas Statistik sollte auch nicht fehlen: 18 km und 450 hm > gerundet ;-)
...sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow

Eistanz auf dem Süntelsee?


Wetterbereicht und Regenradar versprachen nachlassenden Regen ab ca. 11 Uhr, also sollte die 'stark wasserabweisende' Jacke ausreichen... Nuja, so viel Wasser wie an diesem SB-Samstag hatte ich zuletzt bei meiner Tour von Cuxhaven zur Insel Neuwerk unter den Reifen.

Am Waldrand in Bakede wartete eine geschlossene Eisdecke über die gesamte Wegbreite auf mich. Für ein Umsatteln auf das eisenbeschlagene Winterbike hat die Zeit nicht mehr gereicht, also musste es so gehen. Gelegentlich wurde die Eisfläche großflächig durch patschnasse Schneereste abgedeckt, an flachen Stellen auch durch riesige Wasserlachen. Der Boden war ja noch gefroren und konnte die Regenmassen vom Vormittag nicht aufnehmen. Es regnete übrigens immer noch. In der ganzen Sauerei war an ein zügiges Vorankommen natürlich nicht zu denken.

Da auch die gesamte Abfahrt im Falltal mit einer nassen Schneedecke ausgerüstet war, unter der immer mal wieder eine Eisplatte lauerte, kam ich wenige Minuten zu spät zum Treffpunkt. Aber auch Yellow kann man sich zum Glück verlassen, er zog sich eben erst seine Schuhe an ;-).

So kurbelten wir in einer Variante das Falltal wieder rauf. Der Süntelsee war vom Tourplan gestrichen, die Temperaturen lagen mittlerweile bei 5°C, und es regnete weiter. Wir diskutierten kurz, ob wir nicht einfach einen ausschweifenden Bericht schreiben und gleich wieder nach Hause fahren sollen. Wo wir schon mal oben waren, sind wir erstmal zum Hohenstein geschlichen. Die Sicht lag zwischen 50 und 100m, auf dem Eis war kaum mehr als Schritttempo möglich, und es regnete weiter. Je nach Fahrtrichtung im Verbund mit dem starken Wind mehr oder weniger unangenehm.

Oben auf dem Felsen war die Sicht gleich null, das Tal nichtmal zu erahnen. Die Fototechnik war abgesoffen und versagte. Also gleich zurück Richtung Turm, es regnete immer noch und das Eis war auch auf dem östlichen Kammweg allgegenwärtig. An ein Warmkurbeln war bei dem möglichen Tempo nicht zu denken. Irgendwann war meine Jacke nass wie ein Schwamm und mir wurde zunehmend kälter. Der Gedanke, nach einer Turmpause wieder in diese Ärmel schlüpfen zu müssen gab mir den Rest. Mimimi ! Am Böttgerstein angekommen konnte ich Yellow davon überzeugen es gut sein zu lassen und nicht auch noch zum Turm zu fahren. Es fiel mir wirklich nicht leicht ihn um seinen verdientes Erfrischungsgetränk zu bringen. So rollten wir beide in verschiedenen Richtungen vom Berg, ich auf meiner Seite mehr neben den Wegen als darauf.

Über die Tourdaten sei der gnädige Mantel der Verschwiegenheit gebettet.

Markus (26.01.19)

Jahresauftakt 2019


Von einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl zur 1. Tour des Jahres waren in diesem Jahr weit entfernt. Neben Yellow, Hellward und mir, hat sich dann nur noch Dieter herausgewagt. Er kam zu unserem Treffpunkt am Falltalparkplatz von zuhause und sah dementsprechend Schlammverkrustet aus. Eigentlich schrie alles nach Sofa und Kamin, aber erste Tour, ist erste Tour.

So sind wir das Falltal hinauf, über die Radaranlage, am Turm vorbei (ja, wirklich vorbei) in Richtung Trail zum Gülichstollen. Ab Traileinstieg war auch alles egal – wir waren naß, schlammig und etwas demotiviert. Meine Begleiter jedoch wollten unbedingt im Süntelturm einkehren und daher, haben wir nach einem tollen, schlammigen Trail keine großen Umwege mehr gemacht. Trotzdem ist der Weg von der anderen Seite noch steil und lang. So lang, dass ich mich habe überreden lassen, mit einzukehren.

Wir sind rund 22 km gefahren und haben rund 660 HM gemacht. Alles in allem eine kurze, knatschige Starttour.
Moni (12.01.19)