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Touren 2020 - I


Am 18.04.20 ging es in 2er-Teams zum Luhdener Klippenturm


21.03.2020 und 20.04.2020 – Süntelbiker: auf dem Bike allein – im Geiste gemeinsam!!

Regulärer SüntelbikerSamstag kann aufgrund der Corona-Krise und des damit einhergehenden Verbots sich in Gruppen zu treffen nicht in gewohnter Weise stattfinden ++ Süntelbiker wären nicht die Süntelbiker wenn sie nicht auch dafür eine Lösung finden würden ++ gemeinsame Treffen und Gespräche inklusive des Biers finden nun über die virtuellen Medien statt ++ Biken findet als Singletour statt auf dem Bike allein ++ in Gedanken gemeinsam++ Biker treffen sich im Süntelbikerrevier ++ winken sich zu ++ nach der Tour werden Bilder und Erlebnisse getauscht ++ die Kommunikation untereinander intensiver denn je ++ let’s ride again

18.04.2020 Unterwegs im Revier waren: Andreas, Dieter ( Frühschicht), Hellward, Markus ( Spätschicht), Moni und Olaf
Je nach Biker zwischen 20 und 60 km und 400 – 1500 HM

Single-SBS


Foto: HB (21.03.20)

Corona-Krise! Da sind die SüntelBiker doch sinnvollerweise allein durch den Wald gefahren!

Bei Vollmond ins Clubzimmer

Ein Tag vor dem SBS am 7.3.2020 erhöhte sich die Anzahl der Absagen aufgrund starker Regenfälle, Schlauchbootfahrten, Bike- und Beauty-Wartungsarbeiten und es blieben nur noch zwei Teilnehmer: Jürgen G. und Hellward. Diese wollten aber auf jeden Fall eine Tour radeln, welche mit einer ausgiebigen Einkehr in das auf 440m über NHN liegende Clubzimmer der Süntelbiker verbunden werden sollte.

Am Samstag kam es, vielleicht auch aufgrund der in Aussicht gestellten Sonnenstrahlen, dann doch anders: Markus, Andre, Jürgen und Hellward starteten pünktlich um 12:00 Uhr am Felsenkellerweg in Richtung Weißes Haus in Fischbeck. Am Pötzer Kirchweg wurde Simone in die Gruppe aufgenommen und es ging zu fünft weiter am nördlichen Waldrand in Richtung Pötzen. Nach kurzer Schaukeleinlage mit Blick ins Tal rollte die Gruppe durch Pötzen und dann hinauf zum Wanderparkplatz. Nachdem 8/16 und 0/8/15 gesundheitsfördernde Ernährungtips ausgetauscht waren, sollte der Trail am Waldrand in Richtung Wellihausen unter die Stollenräder genommen werden. Um hier Schiebepassagen aufgrund der tiefen schlammigen Waldböden aus dem Weg zu gehen, wurde jedoch gemeinsam beschlossen östlich vom Pötzer Steinbruch den direkten Weg über die steile Forstautobahn zum Turm zu nehmen.

Der im Sonnenlicht liegenden Aufstieg wurde von Kommentaren wie, 'Früher sind wir den regelmäßig gefahren' oder 'In den den nächsten drei Jahren brauchen wir den nicht noch einmal nehmen' begleitet. Der Empfang von Marcos Nachricht, dass er schon eingecheckt hat, motivierte die letzten Meter zum Turm. Dort wurden die zuvor diskutierten Ernährungstips über den Haufen geworfen und die Pause auf gesellige 1,5h ausgedehnt. Markus, der zuvor schon nach Hameln geradelt war, verabschiedet sich gen Heimat und die anderen sind über den Steinweg und Haddesser Steinbruch nach Haddessen hinabgefahren. Bei Vollmond sind dann Jürgen und Hellward, wieder über Pötzen, in Richtung Hameln pedaliert. Der Wehl-Trail wurde zum Abschluss natürlich nicht ausgelassen. Der Radweg an der Weser führte schließlich zum Startpunkt zurück. Es waren ca. 32km und 550Hm. HB, 7.3.2020.




Die klassische Sünteltour

Grippale Infekte und andere Gründe sorgten dafür, dass die heutige Tour mit einer kleinen aber umso engagierteren Mannschaft gestartet ist: Hellward und ich. Aufgrund Freitäglicher Aktivitäten war klar, wir wollten biken und ein Stop auf dem Süntelturm sollte auch dabei sein…aber nicht so anstrengend… So sind wir dann von Haddessen in Richtung Bensen gestartet. Haben oberhalb von Bensen neue Trails gesucht, sind aber an fiesem Brombeergestrüpp gescheitert.

An der Baxmannbaude entlang ging es dann zum Süntelsee und von dort die klassische Route zum Hohenstein. Dort konnten wir zwei Wanderinnen aus Hannover für weitere Hotspots im Süntel begeistern. Vom Hohenstein sind wir dann über den Kammweg via Radaranlage zum Süntelturm. Hier wurden wir schon von Marco erwartet, der seine Bastelei am Auto für ein gemeinsames Kaltgetränk mit uns abgebrochen hatte. Die späte Nachmittagssonne zeigte sich noch, so dass wir Hellward und ich den Waldrandtrail zurück genommen haben.

Wir waren heute ziemlich flott unterwegs – knapp 29 km und 550 HM und das bei einem 14er Schnitt.
Moni / 08.02.20 / Fotos: Hellward




Agil zum Ziel

Am 25. Januar 2020 verabredeten sich Moni, Markus, Jürgen G., Andre, Dieter und Hellward auf 11:00 Uhr, um die als zuvor als 'Planlos' angekündigte Süntelbiker-Tour mit dem Ziel Sennhütte in Bad Pyrmont anzugehen. Nachdem Parkplätze gefunden und letzte Klarheiten per Telefon beseitigt werden konnten, ging es pünktlich um 11:13 Uhr über den Weserradweg an der Schleuse entlang in Richtung Ohrberg.

Statt den Weg durch Jürgens Waldabenteuerspielplatz aus Kinderzeiten noch einmal zu versuchen, wurde zum Warmfahren die asphaltierte direkte Variante den Berg hinauf gewählt. Oben am Startplatz West angekommen, wurden die Telefone für ein erstes Fotoshooting gezückt, um den schönen Blick über Hameln und die Tündernschen Kiesteiche festzuhalten. Da ab dem Ohrberg nur das Ziel feststand, wurde die Tour zeitgemäß und entsprechend aktueller Vorgehensweisen agil geführt, was auch dem frühsaisonalen Trainingsstand der Gruppe entgegenkam.

Regelmäßig prüften die Beteiligten den aktuellen Standort und planten den nächsten Streckenabschnitt. Dabei konnte Markus, ausgestattet mit einer OSM-Offline-Karte, punkten und immer den richtigen Abzweig vorschlagen. So manövrierte sich die Gruppe gemeinsam durch Ohr und dann Richtung Eicherberg. Dieser wurde geschickt umfahren, um die Höhenmeter nicht allzu dramatisch ansteigen zu lassen. Dann ging es an Laatzen vorbei auf den 361 Meter hohen Schierholzberg. Ein zunächst ins Auge gefasstes Zwischenziel eines Außenlandeplatzes der Heeresflieger Bückeburg wurde aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit ausgelassen. Also ging die Tour weiter in winterlicher Landschaft über den Kammweg des Pyrmonter Berges direkt zur Sennhütte.

Dort angekommen, füllte die Gruppe auf Fellen sitzend und bei Lagerfeueratmosphäre ihre Energiespeicher mit koffeinhaltigen Getränken, Kuchen und Gulasch auf. Alle waren sich einig: 'Hier ist es nett. Wir kommen wieder.' Zurück ging es dann zunächst über ein paar Trails in Richtung Reher und dann am Nordhang des Pyrmonter Bergs unspektakulär auf der Forstautobahn hinunter zur Gellenser Strasse. Diese wurde überquert, um anschließend zunächst am Waldrand entlang an der Bussard-Klause vorbei und dann über Feldwege nach Selxen zu rollen. Von dort ging es auf dem alten Bahndamm und schließlich ohne überflüssige Höhenmeter zum Startpunkt zurück. Dort löste sich die Gruppe aufgrund individueller Termine auf.
Die Tour hatte ca. 40km/600hm. HB, 25.01.2020.






KlütTrails ..... alte Wege neu entdeckt!

SBS am 11.01.2020

Nach Abstimmungen und Informationen über E-Mail, Signal und WAppAustausch waren alle Klarheiten beseitigt.... aber dennoch, es startete die erste offizielle SBS-Tour unpünktlich um 12.15h am Felsenkellerweg und dabei waren Andrè, Markus, Hellward, Dieter und ich. Als Guide legte ich die Startsequenz fest und wir rollten Richtung Kompression, oben angekommen ging es parallel zum Waldrand Richtung Finkenborner Weg. Es fogten die bekannten SingleTrails vorbei am Schützenhaus, Tierheim, Hochzeitswald und dann den McDonaldWeg hoch zur Bismarckkanzel.

Hier wurde der Unmut laut schon wieder alte Wege über Asphalt fahren zu müssen, warum denn nicht mal rechts rum und sehen was in den letzten Jahren in dieser Ecke des Klüts so passiert ist .... also übernahmen drei Guides die Führung und ich brauchte nur noch hinterherfahren ;-) es hatte sich einiges verändert, wie wir bald feststellen mussten, auch die Guides fragten sich an mancher Wegegabelung/kreuzung wo denn nun lang? Der eine meinte links, der andere meinte rechts und der Dritte war desorientiert - na prima, beste Voraussetzungen für eine SurvivalBiken! Nach einigen Metern durch halb bekannte Gegend und wiederkannten Ecken, kreuzten wir einen Bach und dann hin und her durch`s Gelände.... Dieter war 'not amused' und (ver)zweifelte an den Führungsqualitäten, aber es kam noch besser! Wer sein Fahrrad liebt...TRÄGT ;-( umgeworfene bzw. gefällte Bäume waren von ungehobelten Waldmenschen quer über Wege und Trails verteilt, gespickt mit Dornen von Brombeer` oder so... aber da die Tage ja schon wieder länger werden waren wir frohen Mutes und in der Hoffnung irgendwann wieder auf einen Weg zu stoßen.

Einer konnte diese Hoffnung nicht teilen und machte sich lieber auf den Heimweg.... wir wissen nicht ob Dieter gut zu Hause angekommen ist, aber es gab keine Suchmeldungen im Radio. (Anmerkung des Verfassers) Unsere Ausdauer wurde aber belohnt und plötzlich trafen wir auf einen Weg und Waldläufer (mit einer jew. Startnummer auf dem Bauch) wer weiß wo die hinwollten ? Wir sind jedenfalls durch`s Unterholz weiter und waren irgendwie Nähe Wördeholz aus dem Wald rausgekommen. Da die Orientierung jetzt wieder resettet war, fuhren wir erst einmal in Richtung Schullandheim Riepenburg. An der Schranke zur Riepenburg war auch etwas freiere Sicht als sonst und Andrè erspähte einen zweifarbigen Pfahl, dieser entpuppte sich als Grenzbeziehermarkierung mitten im Wald - das ideale Motiv für das obligatorische Gruppenfoto!

Der Rest ist dann wieder auf bewährten Wegen und Trails gefahren worden, an der Riepenschutzhütte gab`s `ne Riegelpause und bevor wir durch die Schonung am TutTuTPlatz runter zu den Riepenteichen fuhren, mussten wir noch massiven Baumfällarbeiten ausweichen, Samstagsarbeit hm, aber na gut. Am Klütturm noch der letzte Stopp mit Blick auf unser schönes Hameln und dann aber los den Kammweg runter, wer bremst verliert ,-)), nun noch schnell durch die Kompression und dann waren wir auch schon wieder am Start/Zeil angekommen.

Hellward bot sich als Gastgeber für eine kleine aber feine AprèsBikerRunde an und so schwelgten wir zu dritt im BikerLatein. Unser Trappi konnte selbst zum Bier nicht zu uns stoßen, da er zu geschwächt auf dem Sofa eine Erkältung auskurieren musste - schade!

Alles in allem eine schöne erste SBS-Tour 2020, nur unsere Moni haben wir schmerzlich vermißt ;-(
Ach und etwas Statistik sollte auch nicht fehlen, immerhin:
ca. 25 km und 600 hm > gerundet ;-)

.... sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow












Der vorgezogene Jahresauftakt der SüntelBiker

Es war eine offizielle Tour, rechtzeitig dazu eingeladen etc. Um jedoch auch 2020 dem bewährten 14-tägigen Turnus beizubehalten, findet am 11.1.2020 die erste offizielle Süntelbiker-Tour statt.

Gestartet wird nächste Woche bei Yellow, 12.00 Uhr. Danach geht es dann im gewohnten 14-tägigen Rhythmus weiter. Es gibt auch ein wichtige Änderung, da es bei Nutzung von WhatsApp zu datenschutztechnischen Kollisionen kommt. Da einige Biker ihr Handy beruflich und privat nutzen, werden die Süntelbiker-Termine ab 31.1.2020 nur noch via dem Messenger Signal kommuniziert. Einige Biker sind hier ja auch schon aktiv und sind der Süntelbiker-Gruppe zugeordnet.

An unserer Auftakt-Tour haben teilgenommen: André, Hellward, Olaf, Markus und ich. Wir sind in Haddessen gestartet, am Süntelsee entlang, habe den Schlamm auf dem Markus-Trail platt gefahren und sind dann zur schönen Aussicht geknattert. An der Blutbachquelle entlang zum Dachtelfeld und in Richtung Süntelturm. Am Abzweig Kessiehausen hat uns Markus verlassen. Der Rest ist weiter via Eulenflucht und Radaranlage zum Turm. Als wir nach unserer ausgiebigen Pause den Heimweg angetreten haben, hat es geschüttet wie verrückt und die Sicht war nebulös. Olaf und Hellward sind nach Hameln geschwommen. André und ich sind auf der Direttissima nach Haddessen gebügelt. Das Wasser ist uns aus den Schuhen gelaufen. In Haddessen hat uns Yellow noch einen Besuch abgestattet und wir haben noch eine Weile bei Getränken am warmen Ofen gequatscht. Die Tour ab Haddessen hat so rund 30 km und 800 HM gehabt, mit widrigsten Wettbedingungen und vollem Bike-Einsatz zum Jahresauftakt. Moni