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Touren 2020 - IV

Matsch-Alarm im Süntel!


Dank Dirk E. gab es eine vollständig geplante große Bückeberge Runde mit allen Highlights, die gestern angedacht war. Leider zeigte sich das Wetter mit dem näherrückenden Abfahrtstermin nicht einsichtig. Bei Dauerniesel 40 km durch die Bückeberge ... hm?? Aber warum mache ich mir bloss Gedanken? Im Chat meldeten sich die Mitbiker nacheinander ab. Bike sei trocken, kein Auto etc. Nur Yellow und Hellward sind durch nichts zu erschüttern und standen pünktlich vor meiner Tür. Die beiden hatten in der Zwischenzeit auch wieder einmal André überzeugt und so beschlossen wir eine Runde zu unserem Clubzimmer zu fahren. Als André da war ging es los.

Bensen, Baxmann Baude, Moosköpfe, Blutbachquelle, Süderwehe, Markus-Trail, Matschtrail…..ab hier gab es Berechnungen wie lange wir noch fahren müssen, bevor wir ins Clubzimmer können... Kammweg, Radaranlage, Einkehrschwung. Der Markustrail war erstaunlich gut zu fahren und wir haben uns gestern zum ersten Mal nach langer Zeit wieder richtig eingeschlammt...

Ich denke, wir haben so 28,94 km und 487 Hm. Teilnehmer waren: André, Hellward, Yellow und Moni






E-Biker bei Fritz-Walter-Wetter unterwegs

Am 25.08. sind Jens, Jörg und ich bei echtem Mistwetter wieder unsere Lieblingsstrecke gefahren. Ausgerechnet auf dem schlammigsten und zugewachsensten Trail der ganzen Strecke hat Jens seine Brille verloren. Wir sind dann noch einmal zurückgefahren und konnten die Brille tatsächlich finden. Das Wicküler gab es dieses Mal bei Jörg. j.s.

Vier Süntelbiker allein in Winterberg auf, unter und neben der Heide



Einen positiven Nebeneffekt hat die aktuelle Situation, wir haben alle ein bisschen mehr Zeit für das Biken. In diesem Jahr sind wir schon zahlreiche lange Touren gefahren und sind insgesamt trailiger oder anders gesagt, anspruchsvoller geworden. Unsere Touren müssen bestimmte Anforderungen erfüllen – tolle Natur und Landschaften, flowige Trails für Adrenalinschübe, manchmal auch ziemlich ramponierte Körperteile, anregende Gespräche und rege Teilnahme von den Denners, Graf Stoltenberg, Gössers und anderen hochprozentigen Persönlichkeiten. Auch unser Aprés Biken hat sich wieder positiv entwickelt und ist ziemlich spontan geworden. Aber zurück zu unserer gestrigen Tour.

Auf meine Frage, ob jemand zu einer Winterberg-Umrundung mitkommt, bekam ich schnell 3 Zusagen von Yellow, Hellward und Olaf. Leider hat Olaf beim Absprung in Hahnenklee die Finger zwischen Bike und Borke gehabt…ein bisschen Schwund ist ja immer..und so waren es nur zwei. André, wäre nicht André, wenn er nicht zu überzeugen wäre…nach 2 Ouzo hatten wir seine Zusage.

Aufbruch sollte 7.30 Uhr sein, auf der Hinfahrt noch Verpflegung aufgenommen. In Winterberg tobte schon das Biker-Leben. Also auf die Bikes und los. Das eingrooven fand, nach einigem Suchen des richtigen Einstiegs im Bike-Park statt. Flowige trockene Kurven, die super cool waren. Von dort sind wir in den Philosophenweg eingestiegen und in Richtung Winterberg gefahren. Einmal durch den trubeligen Ort und auf der anderen Seite der Hochsauerländer Höhenstrasse wieder rauf in Richtung Ruhrquelle. Von dort weiter zum Eggekopf und weiter bergan zum Hillekopf... inzwischen waren wir auch schon auf rund 800m Höhe vorgebikelt.

Ab der Hildfelder Höhe wurden die Nachfragen, nach Hütte und Kaltgetränk intensiver. Oben im Naturschutzgebiet Neuer Hagen hat uns dann die tolle Hochheide Landschaft begeistert. Es wurden zahlreich Fotos mit und ohne Biker gemacht, Heideselfies etc. Und dann haben wir einen Tisch auf der Hochheide Hütte ergattert. Kaltgetränk und Süntelbiker Teller wurden in Angriff genommen. Schweren Herzens haben wir uns dann in den schotterigen Trail gestützt, in dem wir uns schwindelig gebikelt haben. Am Parkplatz auf der Knippe haben wir dann noch einen Uphill gemacht, um uns ein paar Meter weiter in den Biggestein-Downhill zu stürzen. Ein toller Trail mit vielen großen Steinen und Absätzen. Von dort aus sind auf Forstautobahnen bis zum Hillebachsee gefahren. Von dort gab es noch einen mörderischen Anstieg zur Ruhrstrasse und dann sind wir am Waldrand entlang Richtung Winterberg gefahren.

Einige E-Biker haben uns mitleidig angeschaut, dass wir noch mit Bio-Bike fahren müssen. Dann sind wir in Klein-Holland eingetaucht... Und wenn so langsam die Körner zur Neige gehen, nimmt auch die Wegediskussion zu. Nach einem langen Anstieg sind wir in den Sürenbergtrail eingeschert. Kein Trail mit viel Gefälle, aber ausgefahrenen Kurven, die der Fahrt Schwung gaben. Moppis Mover war dann ein Downhill mit zwei Holzbrücken. Auf der einen hat es mich ziemlich weit herausgetragen, so dass ich die zweite lieber gelassen habe. Es ware zwar keine Brombeeren zu sehen. Nach dem Moppi konnten wir uns auf den kürzesten Weg zum Parkplatz einigen. Diesen haben wir dann auch gegen 19.30 erreicht. Ausziehen, umziehen, Bikes verstauen und nach einem Restaurant suchen. In Winterberg war das schwierig und so haben wir uns auf den Heimweg gemacht und verabredet, anzuhalten, wo wir etwas sehen. Hellward hat dann Telefonate mit Ortskundigen geführt ...persönlich und mobil... der Zufall hat uns dann in Brilon zu einem leckeren Italiener geführt. Aperol hatten die auch. 0.30 Uhr waren wir wieder am Felsenkellerweg.

Winterberg und den Trailpark werden wir noch einmal besuchen. Jedoch nicht in den Ferien und am Samstag.

Die Tour hatte ca. 40 km, rund 1.000 HM. Teilnehmer waren Andre, Hellward, Yellow und Moni












Trails, Trails, Trails, ...

Am 11.08. war mal wieder eine E-Bike-Tour angesagt. Da Jörg und Thorsten andere Termine hatten, bin ich nur mit Jens gefahren. Bei tollem Wetter ging es wieder in unsere Lieblingsregion zwischen Höfingen und Hameln. Gefühlt bin ich noch nie eine Tour mit einem so hohen Anteil an hochwertigen Trails gefahren. Aber man wird älter, da lässt das Gedächtnis nach! j.s.


Wüstenregion Vogler - SBS am 08.08.20



Am 08.08.20 war wieder SBS und auf vielfachen Wunsch haben wir die Voglertour gemacht. Das letzte Mal waren wir im April 2017 im Vogler. Es gab zwei Startmöglichkeiten – um 10.00 Uhr Start ab Hameln und luftiges Einrollen bis Bodenwerder oder um 12.00 vom Parktplatz 'Münchhausen'.

Hellward, Yellow und Moni sind in Hameln gestartet. Wir haben die Tour in 95 Minuten locker und leicht gemacht, da wir in Yellow’s Windschatten gefahren sind. Das Vintage-Cannondale mit Strassenbereifung ist ein schneller Sprinter geworden. In Bodenwerder hatten wir auf einer schattigen Bank noch Zeit für Frühstück, Gespräche und Liegestütze. Als Dieter und André kamen sind wir los.

Linse, Buchhagen bis Kirchbrak an der Lenne entlang Richtung Oelkassen. Die Außenumrundung des Kappenberges haben wir uns aufgrund der Temperatur gespart. Wir wollen nur noch in den schattigen Wald. Am Ebersnackenturm haben wir pausiert und den Turm bestiegen, bevor es weiter zum Bodoturm ging. Auf dem Kammweg in Höhe Lembrink war ziemlicher Kahlschlag und wenig Schatten. Die flowigen Trails im Steinbruchgebiet kurz vor der Zinne waren ziemlich zugewuchert und mit viel Holzbruch.

Ein natürlich, aus zwei Holzstemmen entstandener Doppelochser, sollte mir kurz vor der Zinne auch zum Verhängnis werden. Den ersten habe ich noch übersprungen, den zweiten per Überschlag in das Brombeerdickicht überwunden. Danke an Olaf, der mich aus der festen Umklammerung meines Bikes erlöst hat und mich an der Zinne auch noch verarztet hat. Etliche blaue Flecken und Dornenlöcher waren das Ergebnis. Zwei Wanderer mit Getränken im Rücksack hätten mir auch ein kaltes Bier abgegeben, aufgrund meines etwas unrunden Zustandes habe ich verzichtet... ich hätte sonst wahrscheinlich den Trail hinunter nicht mehr geschafft. Mein Bike war nicht schuld und es ist auch unversehrt geblieben.:-) Die Rücktour konnte ich mit Olaf im Auto antreten und habe mich mit einem kalten Eis revanchiert.

Die Tour hatte ca. 45/25 km und 550/650 HM. Teilnehmer: André, Dieter, Hellward, Olaf, Moni und Yellow