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Touren 2021 - II


Vogler Eilights
SüntelBiker im OsterRausch - Vogler mal andersrum!

SBS am 03.04.2021

Schon oft gefahren, doch immer vom Ansatz her von Ost nach West?, das sollte heute anders werden, Markus hatte sich die Karte genau angeschaut... daher jetzt mal von West nach Ost? !

StartZielPunkt war wie immer der Parkplatz 'unter der Jugendherberge' beim Münchhausenplakat - gemeldet waren wieder eingespielte CoronaBikeTeams und es gab auch keine ÜberraschungsTeilnehmer:in - außer Dieter sind alle per Auto angereist. Start um 11:00 in Bodenwerder, Parkplatz s.o.?

Erwartungsvoll starteten wir die Tour und stiegen auch schnell in Waldwege ein. Wir pedalierten so vor uns hin, ich lauschte 'dem summen meines Motors' (frei nach Reinhard Mey) da wies uns Guide Markus rechts abzubiegen.... ziemlich fies der Anstieg, und schon bald waren Wechselstopps angesagt (nicht so schnell wie bei der F1, aber ?) dicke Jacke, dünne Jacke, gar keine Jacke ... die sich schnell sammelnden Höhenmeter wurden ein Wechselbad der Körpertemperaturen. Als es dann Richtung Königszinne ging war der heftige Aufstieg vergessen und zur Belohnung gab es auch ein paar Sonnenstrahlen. Wir strahlten genauso, als die Zinne erreicht und wir zufrieden den ersten TourPunkt abgehakt hatten. Tolle Aussicht auf Bodenwerde und das Wesertal, der Blick ging rüber zum Bismarckturm... da wollten wir auch schon immer mal hin, wird irgendwann passieren?

Nach einer kleinen Pause und einigen Schnappschüssen, machten wir uns auf den Weg Richtung Bodoturm... in den letzten Jahren hat sich der Wald / Baumbestand hier drastisch verändert, viele Ecken waren nicht wieder zu erkennen, Trails ließen sich ganz anderes fahren und einige Wander:innen schüttelten ungläubig ihre Köpfe... was man so alles mit einem MTB anstellen kann? Es ging weiter und in diese West-Ost Richtung gefahren kam uns die Strecke irgendwie weiter und länger vor, aber dennoch, der Bodoturm kam näher und mit ihm auch die nächste Herausforderung, denn zum Turm rauf hieß es eine extrem steile Rampe zu bewältigen! Sonst ja immer gern genommen, weil andersrum ging's ja immer bergab, hat es viele Körner gekostet hier hoch zu fahren, die Aussicht hat aber für alles Entschädigt. Während sich einige noch den Turmaufstieg gaben, machten es sich die anderen auf einer der Bänke bequem um sich dann gegenseitig (Turmrauf – Turmrunter) zu fotografieren.

Dann hieß es Aufbruch, wir haben ja noch etwas vor uns ... die folgenden Passagen durch den Vogler waren optisch völlig neu, nicht nur wegen der Richtung, sondern auch auf Grund der großen freien Flächen, ob nun durch Sturm, Borkenkäfer oder Abholzung–bedrückend?

Ein weiteres Eilight (Highlight) war ein Aussichtspunkt, der als kurzer Stichweg vom Kammweg anzufahren war, das Weserbergland lag einem zu Füßen, ein grandioser Panoramablick - lohnt sich allemal eben hier hoch zu biken, aber nun zurück, auf die bekannte Route zum Ebersnackenturm. Und wieder machte sich vor uns eine Rampe es sich zur Aufgabe uns zum Fluchen zu bringen, sche...ß steil! Von der anderen Seite ist der Anstieg lang und zäh, von Westen aus kurz und steil!! Oben angekommen stellten wir fest, dass es auch noch andere Biker zu Ostern in den Vogler gelockt hat, daher zogen wir bald weiter, um unseren letzten Ausblickspunkt (Eilight) zu erreichen, den Weinberg oberhalb von Rühle?

Die sich sonst so lang hinziehende Auffahrt zum Ebersnackenturm mal runterzufahren war schon irre, einfach laufen lassen, frei nach dem Motto wer bremst verliert ? ... OK an manchen Stellen war dann schon der Einsatz der Verzögerungstechnik hilfreich, aber egal, hatte was! Unser Guide hatte sich jetzt die Verbindung zum letzten Etappenziel auf geschotterten Wegen ausgeguckt, zwischendurch wieder mal eine flotte Traileinlage und dann weiter und weiter bis wir an den Punkt des letzten Anstieges gelangten. Das Tor zu einem schmalen Trail wies uns den Weg und nachdem wir einigen Fußgänger:innen den Vortritt gewährten ging es recht anspruchsvoll durch Obstwiesen nach oben, zwischendurch konnte man immer wieder einen tollen Blick in das Tal und die angrenzende Rühler Schweiz werfen, das Wetter spielte mit. Oben angelangt waren es nur noch weniger Meter bis zum Denkmal 'Wilhelm Herzog zu Braunschweig' mit einem imposanten Löwen und entsprechender Gedenktafel etc. – dass hier natürlich Fotos gemacht wurden versteht sich von selbst, selbstredend war dann unser 'Zuflucht' in die große Schutzhütte, den der Wind pfiff hier ganz ordentlich um die Ecken...

Jetzt war Zeit für unser 'OsterBikeBrunch' gekommen, mit wirklich genügend Abstand fanden wir in der Hütte Platz, nachdem wir uns von Dieter verabschiedet hatten, ihn zog es nach Hause, er hatte ja auch in Bodenwerder kein Auto stehen? Somit verpasster er allerdings leider ein einmaliges Eiligth, das Ostermenü a la BikeTour die Auswahl war entsprechend groß und lecker. Im Angebot waren gekochte Hühnereier, gekochte Wachteleier, MiniSalami und Käseecken, aus der süßen Ecke gab es diverse Schokoeier, Schokoosterhasen, Coladrops etc. und damit das Ganze auch gut rutschte genossen wir Wasser, Wein, Bier, Prosecco, Cola und... passend zum Fest 'Bombardino' (die italienische Antwort auf Eierlikör) unsere BikerHerzen strahlten und die Bäuche prall gefüllt, ist ja nicht jeden Tag Ostern – gell?!

Aber jede noch so schöne Pause hat mal ein Ende und nachdem wir aufgeräumt und die Reste eingepackt hatten, ging es auf den noch vor uns liegende Rückweg und der hatte es in sich! Gleich zu Anfang schlängelte sich ein schmaler Trail in engen Serpentinen abwärts nach Rühle, etwas Fahrtechnik war dabei hilfreich. Nachdem wir heil untern angekommen waren, ging es in den WaldrandTrail, den wir bislang nur aus der anderen Richtung kannten, der ständig auf und ab verlief, manchmal auch den kleinsten Gang erforderte... aber wir waren ja gut gestärkt? Markus vorweg sind wir flott in Richtung Bodenwerder und nahmen noch den einen oder anderen Trail dabei mit. Unterhalb der Königszinne angelangt diskutierten wir ob nochmal hoch oder den Weg weiter, aus dem Wald raus und dann zu den Fahrzeugen... na, was denkt ihr – richtig, der letzte Ritt durch Waldweg, Matsch und Trails führte uns zielstrebig zu unseren Autos.

Nach dem üblichen Abklatschen haben wir noch über die nächste Tour gesprochen, Christian führt uns ja in den Hildesheimer Wald und wir sind schon gespannt darauf!

Heute waren es wieder ca. 30 km und ca. 945 hm die folgende TeilnehmerTeams bewältigt haben, Dieter, der ja wie gesagt per Bike an und abgereist war, hatte dann allerdings später aber 80 km und 1.400 hm auf`m Tacho, tja, so isser?

Team: Moni & Markus; Team: Dieter & Andrè; Team: Hellward & yellow

Frei nach dem Motto: Eiligths sind Highligths ... Ostern steht vor der Tür
...sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-))) yellow




















Silixer Wilddiebe und Holzfrevler ..... SüntelBiker in NRW rund um's Kalletal!

SBS am 20.03.2021

Heute solle es mal eine 'AuslandsTour' sein, wir starten unsere Tour in Möllenbeck NRW, HygieneTourPlanerin Moni hatte eine tolle Tour gefunden und ihrem Ruf folgten dann wieder die bewährten CoronaBikeTeams der letzten Wochen / Monate ;-)
Start um 12:00 in Möllenbeck, Parkplatz Elfenborn ?

Die eingespielte MischTruppe von b-bike und e-bike machte sich gleich nach ein paar Metern auf die Trails und wir bikten Richtung Bramberg Trail. Die Stimmung war gut und wir trotzen dem Untergrund Kilometer um Kilometer ab. Es ging mal am Waldrand entlang mal rauf und runter und nachdem wir dann den BrambergTrail gefahren sind umrundeten wir den Großen Wirksberg. Das nächste Ziel hieß dann Tevenhausen und es folgte danach Heidelbeck. Hinweise auf die 'Wilddiebrunde' veranlassten André bei einer kurzen Rast uns über die historischen Hintergründe aufzuklären, er hatte da mal was vorbereitet?!

Nach der kleinen Pause mit Kultur ging es dann in Richtung Silixer Trail zur Langen Wand und bald darauf erreichten wir auch die Wanderhütte Zweiländereck, die hier zeitgeschichtlich nachgewiesenen Schützengräben ließen wir links liegen, einige waren auch nur mit viel Phantasie auszumachen, hier war wohl früher wirklich viel los.... An der Hütte nahmen wir an einer Bank Platz und stärkten uns mit allerlei Getränken wie Bier, Glühwein und Prosecco und Keksen, selbstverständlich dürfen auch die z.Zt. angesagten Coladrops nicht unerwähnt bleiben. Christian nutze die Pause nebenbei zur Reparatur eines Vogelhäuschens bevor wir uns dann auf den Rückweg zum Parkplatz machten. Hierbei durchquerten wir die Kameslandschaft und befuhren auch den großen Steinbruch.... der eine mehr der andere weniger, der zähe Boden zollte Tribut und die Reifen zeigten bald kein Profil mehr, alles zugesetzt?

Unser StartZielPunkt kam näher und wir konnten es nun auf dem Bramberg Trail krachen lassen, es ging ja nur bergab zum Parkplatz. Der Weg zurück zu den Fahrzeugen war somit schnell hinter uns gebracht und wir fuhren zufrieden wieder nach Hameln, schön war's mal wieder, mal sehen was uns der nächste SBS bringt?, allerdings ist erstmal eine gründliche BikePflegeWäsche nötig?

Heute waren es ca. 30 km und ca. 620 hm die folgende TeilnehmerTeams bewältigt haben:
Team: Moni & Markus; Team: Fritz & André; Team: Christian; Team: Hellward & yellow

Frei nach dem Motto: 'Matsch' as you can .....
..... sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow