www.suentelbiker.de
www.suentelbiker.de

Süntelbiker machen Not-Harz-Tour

In diesem Jahr ist aus vielerlei Gründen keine mehrtägige Harztour zustande gekommen, so dass wir vereinbart hatten am 23.10.2020 für eine Tagestour in den Harz zu knattern. Nachdem unser Yellow die neue Bikezeitung studiert hatte, war auch eine Tour gefunden. Eine Rundtour um Hahnenklee mit vielen Trails und Bergbaulichen Highlights, die schon fertig geplant zum downloaden war. Da unser Master Olaf zur Zeit nicht biken kann, hat er die Tour noch etwas für uns gepimpt.

Start sollte um 7.00 Uhr bei Yellow sein – vier Biker, zwei Autos. Nachdem dann, durch kurzfristige Anmeldungen am Vorabend, im Dunkeln noch weitere Radträger angebaut werden mussten verzögerte sich die Abfahrt auf 7.45 Uhr. Um 10.00 Uhr sind wir dann in Hahnenklee Richtung Lauthental gestartet. Von dort ging es dann Richtung Wildenmann. Inzwischen hatte sich das Geniesel zu einem steten Regen ausgewachsen und die Forstwege schlammig und zum Teil unwegsam. Mangels Bäumen waren wir Wind und Wetter unbarmherzig ausgesetzt. Aber da nutzte kein Jammern und Motzen, es gab nur einen Weg zurück zum Auto. Inzwischen waren wir komplett nass. Nur André hatte noch ein Ass im Rucksack – seine quietschblaue Regenhose. Als er nach einem Stopp mit trockener Buchse weiterbikelte, war das für uns nicht zu überhören. Da er uns den Rest der Tour ausführlich an den Vorzügen einer trockenen, warmen Hose teilhaben ließ.

Leider haben wir ob des Wetters nicht wirklich viel von der sicher tollen Umgebung mitbekommen. Es war von oben und von unten nass und nach Durchfahrt einer 'kleinen' Pfütze hatte ich das Wasser auch in den Schuhen. Es wollte auch niemand mehr eine Extra-Runde durch den Bike-Park machen. Am Auto angekommen, haben wir uns trockene Klamotten gegriffen und haben uns in einer verlassenen Glühweinhütte umgezogen. Dank Yellow’s Baustellen-Sicherheits-Schuhen konnte hatte ich auch trockene Füße. In Hahnenklee haben wir dann ein Restaurant gefunden, die uns auch schon mit warmen Essen bewirtet haben. Neben Suppe, Glühwein, Weißbier, Veggie-Burgern, gab es auch Kuchen und Monster-Windbeutel. Der Regen hat unsere Stimmung nur wenig getrübt und nach dem ersten Getränk war das meiste vergessen. Wir haben rund 34 km und ca. 900 HM geschafft und waren uns wieder einig, dass wir dem Harz weiter treu bleiben. Moni